Hallo liebe Kundin, hallo lieber Kunde,

Sie interessieren sich also für ein CBD-Produkt. Wir versuchen Sie kurz abzuholen. Sorry. „Kurz“ war gelogen.

Sie sind hier, weil Sie gehört haben, dass CBD einen positiven Nutzen für Sie haben kann? Jetzt fragen Sie sich, wie dieser denn aussehen könnte?

Kurz vorweg: Bei unserem Öl handelt es sich um ein Lebensmittelaroma. Sie können mit unserem Produkt also Speisen aromatisieren. Man kann ein so hochwertiges, naturnahes Aroma aber nicht frei von Cannabinoiden herstellen und dies ist auch nicht nötig. Weil wir wissen, dass das Thema CBD aber durchaus interessant ist und unser Produkt nun mal diesen netten Nebeneffekt hat, wollen wir Ihnen auch für diesen Themenbereich die bestmöglichen Informationen bereitstellen.

Wofür CBD?

Tja. Hier müssen wir den Spielverderber spielen. Ein Dank an den Gesetzgeber, der uns vorschreibt, dass wir Sie nicht mit aller Hingabe zu diesem Thema beraten dürfen. Eine gesundheitsbezogene Aussage ist uns untersagt.

Entspannend, nervositätshemmend, schlaffördernd und Förderung der inneren Ruhe sollte aber nicht unter den Begriff „gesundheitsbezogen“ fallen. Zu den medizinischen Vorzügen müssen wir Stillschweigen bewahren.

Es gibt natürlich medizinische Studien, die besagen, dass CBD schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt. Wir glauben, dass der Gesetzgeber möchte, dass wir aber auch an dieser Stelle betonen, dass es sich hier um einen Wirkstoff handelt, der sehr neu ist, wodurch diese Studien natürlichen nicht mit den aussagekräftigen Studien der Pharmaindustrie zu vergleichen sind. Hoch seien sie gelobt.

Wir lasen in Foren, dass CBD auch wunderbar bei Menstruationsbeschwerden helfen kann, aber das können wir nicht beurteilen.

Fakt ist: CBD ist eine klasse Sache und wenn Sie sich für dessen Nutzung entscheiden, sollten Sie ein wenig Eigenrecherche betreiben. Es gibt hier zahlreiche, wirklich gute Quellen. Sie sollten aber vielleicht versuchen den Mainstream zu umgehen.

Jetzt wissen wir, was uns CBD bringt, oder zumindest, dass wir uns ein wenig tiefer damit beschäftigen sollten. Kommen wir zur nächsten Frage:

 

Das beste CBD?

Wo unterscheiden sich die ganzen Öle?!

Dies ist gar nicht so schwer zu verstehen. Wir haben hier:

  • Hanfsamenöl
  • Hanföl
  • CBD-Öl

Das Hanfsamenöl ist ein Küchenöl. Es ist fantastisch und reich an wichtigen Omega-Fettsäuren, aber es enthält kein CBD und auch keine anderen wichtigen Inhaltsstoffe, im Sinne eines CBD-Öls.

Das Hanföl hat sozusagen eine Doppelbedeutung. Es kann sich hierbei um ein Hanfsamenöl, aber auch um ein CBD-Öl handeln. Dieser Begriff wird gerne verwendet, wenn man den „bösen“ Begriff „CBD“ nicht auf seiner Verpackung in den Mittelpunkt rücken möchte. Man sollte hier einfach die Herstellerangaben beachten. Ist CBD aufgeführt, ist es vermutlich auch ein CBD-Öl (Vertrauen Sie auf Dokumente und Zertifikate und nicht auf bunte Bilder).

Dann haben wir noch das CBD-Öl. Hier sagt der Name schon deutlich um was es geht.

Also werfen wir nun beide Begrifflichkeiten in einen Topf. Hanföl (mit CBD) und CBD-Öl.

Dieses Öl kann man noch weiter Klassifizieren. Wer hätte es gedacht.

Man kann zwei grundsätzliche Arten unterscheiden:

  • Isolate
  • Vollspektrumöle

Jetzt muss man verstehen, dass CBD nicht alles ist. CBD, auch Cannabidiol genannt, ist ein Cannabinoid. Davon gibt es einige in der weiblichen Cannabispflanze. Hier hätten wir noch das viel „bösere“ THC. Ja auch das ist ein Cannabinoid. Aber auch CBG und CBN usw.

Wie der Name schon verrät ist ein Isolat isoliert. Es ist also nur CBD enthalten. Leider ist das eine Information, die so gut wie immer weggelassen wird. Wie können Sie es erkennen? Eigentlich nur durch eine Laboranalyse des Herstellers. Natürlich. Ein Isolat ist wesentlich heller in der Färbung, aber in Zeiten der Billigimporte wären wir nicht verwundert, wenn ein Isolat künstlich eingefärbt wird. Oft ist ein Isolat auch wirklich mild im Geschmack. Vielleicht sogar noch aromatisiert. Mit tropischen Früchten oder ähnlichem. So kann man wunderbar die eigentliche, natürliche Note kaschieren.

Jedenfalls besitzt dieses Isolat als Cannabinoid nur CBD. Dies oft kristallisiert, gelöst in einem Trägermedium. Hier kommen Öle wie Hanfsamenöl, Kokosöl (MCT-Öl) oder aber einfaches Olivenöl in Frage.

Sie haben hier ein CBD-Isolat. Glückwunsch. Damit gehen Ihnen aber all die wunderbaren Eigenschaften eines Vollextraktes verloren.

Das Vollspektrumöl. Wie der Name schon sagt, sagt dies aus, dass das volle Spektrum der weiblichen Hanfpflanze enthalten ist. Das bedeutet also, wir haben alle Cannabinoide. CBD, THC, CBG, CBN usw. Kleine Anmerkung: THC ist natürlich nur in der gesetzteskonformen Menge enthalten. Es wird europäischer Nutzhanf verwendet, der von Natur aus einen sehr niedrigen THC-Gehalt aufweist.

Wir haben also alle wichtigen Cannabinoide in diesem Vollspektrumöl. Das ist für sich betrachtet schonmal ein elementarer Vorteil gegenüber dem Isolat.

Das ist aber längst nicht alles. Wir haben auch noch die Terpene! Ein sekundärer Pflanzenstoff, den man am besten greifen kann, wenn man ihn sich als Aroma vorstellt. Alle Pflanzen besitzen Terpene. Beispielsweise eine Zitrone enthält das Terpen Limonen. Dieses Terpen ist für den „Zitronengeruch“ mitverantwortlich. In der Familie der Cannabispflanzen finden wir ca. 200 verschiedene Terpene, die zum Teil nur in dieser Gattung vorkommen.

Terpene können weit mehr, als nur gut riechen. Terpene können in uns eine gewisse Wirkung entfalten. Beispielsweise Lavendel (Omas Duftkissen). Dem Lavendel wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Zitrone wirkt aktivierend. Für sich betrachtet sind Terpene also schon mal förderlich.

In Verbindung mit den Cannabinoiden entfalten sie aber erst Ihre eigentliche Wirkung. Hier haben wir eine wunderbare Wechselwirkung. Wir sprechen hier vom sogenannten Entourage-Effekt. Die Synergie von Cannabinoiden und Terpenen. Das eine optimiert das andere und umgekehrt. Um es vereinfacht auszudrücken.

Die letzten im Bunde sind die Flavonoide. Ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe, mit -wie soll es anders sein, einer positiven Wirkung auf uns. Um nur eine Gruppe zu nennen: die Bitterstoffe. Ein Thema für sich. Hier gibt es Produkte, die ausschließlich diese Inhaltsstoffe in den Vordergrund stellen. Sie haben aber nichts mit unserem Thema zu tun.

Dem Vollspektrum-Hanföl. Sie ahnen es, wir haben unseren Gewinner. Die o.g. Tatsache der Wechselwirkung befördert ein Isolat ins „Aus“.

Nun können wir noch ein wenig Perfektionismus walten lassen, und dieses Vollspektrumöl in zwei weitere Bereiche unterteilen.  

  • Gefiltertes Öl
  • Ungefiltertes Öl

Zugegeben, dies ist ein wenig kleinkariert. Beide Produkte sind exzellent. Aber filtert man das Produkt, so gehen ein ganz klein wenig von den sekundären Pflanzenstoffen verloren. Keine Unmengen, aber ein paar.

Unser Meinung nach wäre also ein ungefiltertes Vollspektrumöl vorzuziehen.

So ein Vollspektrumöl setzt sich, genau wie das Isolat, aus zwei Komponenten zusammen. Einem Trägermedium wie z.B. Hanfsamenöl, MCT-Öl (Kokosöl) oder Olivenöl. In diesem Trägermedium wird dann, nicht wie bei einem Isolat, reines CBD, sondern das Vollextrakt gelöst. Dieses Extrakt kann man auf unterschiedliche Art und Weise gewinnen.

  • Lösungsmittelverfahren
  • CO2-Extraktion

Das Lösungsmittelverfahren ist eigentlich ein Widerspruch der Sache. Wir lösen pure Natur in einem Lösungsmittel. Die C02-Extraktion ist ein hochreines Verfahren und nach heutigem Stand der Technik, die beste Art der Extraktion.

Was ist nun das Ergebnis? Unserer Meinung nach ist ein ungefiltertes Vollspektrumöl die beste Wahl.

Wie sie nun ein gutes Vollspektrum Hanföl erkennen? Sie sollten nicht blind kaufen. Hinterfragen Sie das Produkt. Bietet der Hersteller zumindest eine seriöse Internetpräsenz? Kommt er glaubhaft rüber?

Kann er das was er sagt auch mit Dokumenten belegen (Zertifizierungen/Analysen)?

Wir machen zwar schon die ganze Zeit Eigenwerbung, aber hier nochmal ganz deutlich: Ist das Produkt nach europäischem Standard Bio-zertifiziert?

Das ist absolut keine Voraussetzung für ein tolles Vollspektrumöl, aber es bietet Ihnen die Sicherheit, dass Sie ein kontrolliertes Produkt erwerben und nicht die nächste Seefracht aus Fernost.

Ach ja, hier die Werbung: Das Elbgras Hanföl ist ein ungefiltertes Vollspektrumöl, in deutscher Bio-Qualität, bei dem das Vollextrakt mittels CO2-Extraktion extrahiert wurde, bevor es in seinem Trägermedium, dem Hanfsamenöl, gelöst wurde. Werbung Ende.

Wie nehme ich CBD?

Und wie nehme ich das? Das ist ein sehr unzufriedenstellendes Thema. Spielt in derselben Liga, wie der gesundheitliche Nutzen.

Der Gesetzgeber gibt Grenzwerte für die tägliche Aufnahme von THC vor. Naja. Eigentlich sagt er selbst, dass es sich hierbei um übergangsmäßige Orientierungshilfen handelt, aber wollen wir mal nicht so genau sein.

Danach wird aber eine maximale Menge von 2,5 mg THC am Tag als unbedenklich eingestuft. Weil in einigen Produkten THC enthalten sein kann, hat der Gesetzgeber beschlossen, dass einzelne Produktkategorien nur eine bestimmte Menge THC enthalten dürfen, weil die Summe dieser ja zur Überschreitung des Grenzwertes, bzw. der Orientierungshilfe führen kann.

Auf den Punkt gebracht bedeutet das, wir dürfen Ihnen genau einen Tropfen am Tag empfehlen und müssen Sie ausdrücklich darauf hinweisen, diese Menge nicht zu überschreiten. Das ewige Höllenfeuer wartet auf alle Widersetzer!

Wir möchten Ihnen aber eins ans Herz legen. Wenn Sie sich für den Konsum von CBD-Produkten entscheiden, was eine wirklich gute Sache ist, dann informieren Sie sich eigenständig. Im Internet finden Sie unter den Suchbegriffen „Dosierung CBD-Öl“ oder „Dosierung Hanföl“ zahlreiche Informationen. Es widerspricht unserem Grundsatz der gelebten Kundennähe, dass wir Ihnen hier nicht die Antwort liefern können, die wir für angemessen halten, aber täten wir dies, kämen Sie bald nicht mehr in den Genuss unseres Produktes.

Auch wenn in vielen Internet-Erfahrungsberichten zu lesen ist, dass man am besten mit 10 Tropfen anfängt -die man für 60 Sekunden unter der Zunge verweilen lässt, und dies um jeweils zehn weitere steigert, bis man die gewünschte Wirkung hat, können wir hier nur bei unser vorherigen Aussage bleiben. Nicht mehr als ein Tropfen am Tag! Das Höllenfeuer und so.

Wir hoffen, dass wir ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnten. Sollten noch Fragen offen sein, so suchen Sie gerne den Kontakt zu uns. Wir freuen uns auf Sie!  

 

Ihr Elbgras-Team